Martin-Luther-Gedächtniskirche

Berlin-Mariendorf

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Vergangenheit und Zukunft

Die Martin-Luther-Gedächtniskirche wurde in den Jahren 1933-35 nach Plänen des Architekten Curt Steinberg in Berlin-Mariendorf errichtetet und steht heute aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung unter Denkmalschutz. Sie ist eines der wenigen kirchlichen Zeugnisse der Zeit, die bis heute weitgehend unverändert erhalten geblieben sind.

Erhebliche Baumängel erforderten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Die Sanierung des Kirchenturmes wurde 2011 abgeschlossen. Die Sanierungsmaßnahmen an der Außenhülle werden in 2016 beendet.

Neben einer Nutzung durch die Ev. Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf, die dort u.a. Gedenkgottesdienste feiert, soll das Kirchengebäude künftig multifunktional genutzt werden. "Ausgehend von ihrem historischen Bildprogramm, dass sie zu einem Zeugnis der Ausgrenzung und Verfolgung gemacht hat, soll sie in Zukunft ein Ort der Inklusion und Integration werden, eine "offene Kirche" für alle, ein spirituelles Zuhause für Menschen mit Einschränkungen und sozial Benachteiligte." (Pfarrerin Marion Gardei, Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO, Monika Geyler von Bernus und Beate Rossie vom Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart, 2016).