Sonderausstellung „Verfolgung von Kindern und Jugendlichen im Natonalsozialismus“
27. Januar bis 18. März 2012;
Freitags von 14.00 bis 18.00 Uhr.
Geschlossen an Sonn- und Feiertagen.
Eintritt frei.
Riegerzeile 1a, 12105 Berlin
Eine Ausstellung der ev. Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf zum 67. Jahrestag der Befreiung des KZ Ausschwitz in der Martin-Luther-Gedächtniskirche
Die Martin-Luther-Gedächtniskirche, 1933 bis 1935 erbaut, ist sichtbar von Symbolen des Nationalsozialismus geprägt und steht heute als national bedeutsames Gebäude unter Denkmalschutz.
Als Erinnerungskirche für die Toten des ersten Weltkrieges geplant, wurde sie in den 1930er-Jahren im Gedankengut der Nationalsozialisten gestaltet und nach Ende des zweiten Weltkriegs als Kirche weiter genutzt. Lediglich die NS-Symbole, wie z.B. Hakenkreuze, wurden entfernt. So ist die Kirche ein authentisch erhaltener Ort, der die Verstrickung von Religion, Alltagsleben sowie nationalsozialistischer Kunst und Propaganda beispielhaft verdeutlicht.
Eine Ausstellung der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf. Mit Unterstützung von STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH.